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Fieberthermometer Test von zufriedenen Kunden – Kaufberatung, Vergleiche und Bestseller!

Ein Fieberthermometer sollte in jedem Haushalt vorhanden sein – denn das spezielle Thermometer für die Bestimmung der Körpertemperatur ist wichtig um zu prüfen, ob diese Temperatur im Normalbereich liegt oder erhöht ist. Erhöhte Temperatur wird als Fieber bezeichnet und muss unter Umständen behandelt werden.

An heutige Fieberthermometer werden hohe Ansprüche gestellt: es muss zwischen 35 Grad Celsius und 42 Grad Celsius messen können, und dies bei einer Unterteilung von 0,1 Grad. Außerdem muss es die gemessene Höchsttemperatur längere Zeit anzeigen, auch wenn es wieder in eine kühlere Umgebung kommt. Zudem sollte es bruchsicher sein und leicht zu handhaben, wozu eine gute Ablesbarkeit zählt.

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Fieberthermometer Test

Gegen Fieber ist keiner immun. Jeder kann zu jeder Zeit dieser lästigen „Geißel der Menschheit“ anheimfallen. Wer rechtzeitig Vorkehrungen trifft und regelmäßig auf sein Wohlergehen und das seiner Familie achtet, kann die Symptome frühzeitig erkennen und gesundheitsschädliche Auswirkungen verhindern. Obgleich man bei einer erhöhten Körpertemperatur noch nicht von einer Krankheit im eigentlichen Sinne spricht, ist eine Bagatellisierung und Ignorierung Gift für den Körper. Unliebsame Kindheits- und Jugenderinnerungen von minutenlangen Strapazen mit einem kühlen Temperaturmessgerät in prekären Körperregionen sind im Hinblick auf die aktuelle Situation keine Ausrede mehr.  Ein kontinuierlicher Check der Körpertemperatur ist dank der revolutionären Entwicklungen auf dem Markt für Fieberthermometer heutzutage gar kein Problem mehr. Die neumodischsten Exemplare sind schneller, präziser und angenehmer als noch vor ein paar Jahren.

Der Gesundheitswahn hat unser Land fest im Griff und die Nachfrage nach qualifizierten Fieberthermometern durchbricht fast die Decke. Ein Ende scheint vorerst nicht in Sicht zu sein, im Gegenteil. Immer mehr Hersteller bringen immer fortschrittlichere Typen, Arten und Modelle von Fieberthermometern auf den bereits übersättigten Markt. Jedes Exemplar ist dabei ein Unikat und differenziert sich anhand signifikanter Kriterien und Ausstattungen von seinen Mitstreitern. Die Anschaffung eines Fieberthermometers ist zwar ein großer Schritt auf dem Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden, stellt aber die Mehrheit bereits zu Beginn vor eine Herausforderung.

Sie wollen sich ein angemessenes Fieberthermometer zulegen, fühlen sich aber von der Flut an Angeboten geradezu überrollt? In Fällen wie diesen gilt, nicht verzagen, Testbericht fragen. Ein Blick  auf die im Internet oder in Zeitschriften veröffentlichten Test- und Erfahrungsberichte bringt manchmal Licht ins Dunkel und unterstützt Sie bei Ihrer Suche. Testberichte haben sich im Verlauf der letzten Jahre als wahre Retter in der Not erwiesen. Egal ob bei Elektronik, Autos oder Haushaltsgeräten – immer mehr potentielle Kunden greifen vor der finalen Kaufentscheidung auf Testberichte zurück. Da sollten medizinische Apparate wie Fieberthermometer keine Ausnahme bilden. Testberichte bringen immense Vorteile mit sich. Sie sind kurz, knackig, informativ und beleuchten in einem leicht verständlichen Schreibstil die Vorzüge und Nachteile eines Produkts von Kunden für Kunden. Im Fokus stehen dabei für den Kauf entscheidende Kriterien wie beispielsweise Qualität, Bedienbarkeit, Funktions- und Anwendungsmöglichkeiten, Preis-Leistungsniveau sowie der Nutzungsablauf. Allesdings sollte Ihnen bewusst sein, dass eine Gegenüberstellung aller aktuellen Fieberthermometer aufgrund der unüberblickbaren Masse eine nicht zu bewältigende Aufgabe darstellt. Wundern Sie sich also von daher nicht, wenn das Objekt Ihrer Begierde (noch) nicht adäquat unter die Lupe genommen wurde.

Allerdings sollten Sie die Aussage von Testberichten nicht auf die Goldwaage legen. Die dargelegten Fakten beruhen primär auf der singulären Meinung der jeweiligen Testperson/en. Die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Fieberthermometer ist einzig und allein von Ihren individuellen Vorstellungen abhängig. Testberichte können Ihnen bei der Wahl nach dem perfekten Temperaturmessgerät eine wertvolle Stütze und Orientierungshilfe sein, sie Ihnen aber nicht abnehmen. Jetzt sind Sie am Drücker. Entscheiden Sie sich für das Exemplar, das am besten mit Ihren persönlichen Ansprüchen und Bedürfnissen harmoniert. Informieren Sie sich nur ausreichend und vermeiden Sie Spontankäufe oder Schnäppchen.

Die Geschichte des Fieberthermometers

Frühere Modelle funktionierten als sogenanntes Ausdehnungsthermometer und hatte eine Quecksilberfüllung. Diese dehnte sich in einer dünnen Kapillare aus. Da Quecksilber als gesundheitsschädlich eingestuft ist, vor allem dann, wenn das Thermometer zerbricht oder entsorgt wird, hat sich später Galinstan als Flüssigkeit für das Thermometer etabliert. Quecksilberhaltige Fieberthermometer sind in der EU seit 2009 untersagt, und sollten fachgerecht entsorgt werden. Allerdings sieht Galinstan zum Verwechseln ähnlich – daher sollte genau darauf geachtet werden, um was für ein Thermometer es sich handelt.

Die mit Galinstan gefüllten Ausdehnungsthermometer werden nach wie vor angewendet. Sie haben den Vorteil, zu 100 % wasserdicht zu sein und können daher schnell und einfach desinfiziert werden; zudem brauchen sie keine Batterie und sich daher immer einsatzbereit. Elektronische Messfühler sind oft nickelhaltig – daher ist für Patienten mit Nickelallergie das mit Galinstan gefüllte Ausdehnungsthermometer besser geeignet.

Das erste Fieberthermometer wurde von Daniel Gabriel Fahrenheit entwickelt. Es war jedoch zunächst nur schwer zu handhaben, denn es war über einen halben Meter lang und lieferte noch keine genauen Ergebnisse.

Seit 1867 gibt es die Fieberthermometer heutiger Größe, die Thomas Clifford Allbutt erfand. Erstmals konnten damit genaue Daten gemessen werden. Das moderne Fieberthermometer, wie es bis zum digitalen Zeitalter tausendfach verwendet wurde und noch heute benutzt wird, hat der Drogist Wilhelm Uebe 1890 entwickelt. Ihm ist die Idee zu verdanken, dass die Fieberthermometer geschlossen wurden; genauer gesagt, zugeschmolzen wurden. Zuvor war es mit einem Gipsstopfen verschlossen worden, was allein schon die Anwendungssicherheit und auch die Hygiene beeinträchtigte. Die Weiterentwicklung dieses Modelles war das Unternehmen UEBE Medical. Deren medizinische Thermometer waren weltweit bekannt und wurden millionenfach verkauft.

Das Basaltthermometer

Das Unternehmen UEBE zog nach dem Zweiten Weltkrieg aus Zerbst (Sachsen-Anhalt) in den „Westen“, genauer nach Wertheim. Dort entwickelte man Ende der 50er Jahre das Basaltthermometer, welches die feinen Temperaturunterschiede einer Frau während des Zyklus anzeigte und somit eine Bestimmung von fruchtbaren und unfruchtbaren Tagen ermöglichte.

Digitale Fieberthermometer

Die elektronischen Fieberthermometer sind heute weit verbreitet. Sie werden, entsprechend der Anzeige, auch LDC-Fieberthermometer genannt. Der große Nachteil dieser Thermometer ist die Batterie. Ist sie leer, kann das Fieber nicht gemessen werden. Der große Vorteil: das akustische Signal. Denn wenn sich die Temperatur in einer gewissen Zeitspanne nicht mehr erhöht, wird damit angezeigt, dass die Messung beendet ist.

Die Funktionsweise der digitalen Fieberthermometer wird durch ein elektronisches Bauteil bestimmt: den Sensor. Dieser verändert seinen elektrischen Widerstand entsprechend der Temperatur. Die elektronische Schaltung wertet diese aus und zeigt sie in Grad Celsius oder Grad Fahrenheit an. Der Zusammenhang zwischen dem Widerstand und der Temperatur ist linear.

Mit einer speziellen Norm wird erreicht, dass keine oder nur eine sehr geringe Toleranz bei der Herstellung des Sensors akzeptiert wird. (Norm DIN EN 12470-3)

Diese Messarten stehen zur Verfügung

Für die Thermometer, die durch Körperkontakt messen, stehen folgende Messearten zur Verfügung:

  • Axillar – diese Methode dürfte am bekanntesten sein; das Thermometer wird in die Achselhöhle geklemmt und dort belassen, bis die Messung beendet ist. Das ist angenehm, aber auch am Ungenauesten.
  • Oral – in der Mundhöhle kann ebenfalls Fieber gemessen werden. Die Methode ist schon genauer, doch es muss darauf geachtet werden, dass die Spitze des Thermometes Berührung mit dem Gewebe im Mund hat. Am besten ist es daher, die Messspitze unter die Zunge zu klemmen.
  • Rektal – die Messspitze wird in den After eingeführt. Diese Methode gilt als die Genaueste. Deshalb wird sie bei Säuglingen und Kleinkindern angewendet.

Die Infrarot-Fieberthermometer

Das Infrarot-Fieberthermometer misst vom Trommelfell (Ohrthermometer) oder von der Stirn (Stirnthermometer) die davon abgegebene Infrarotstrahlung. Mit einer Linse wird diese auf einen Sensor übertragen und in den entsprechenden Temperaturwert umgerechnet – dann kann dieser angezeigt werden. Der große Vorteil dieser Infrarot-Fieberthermometer liegt in der kurzen Messdauer, die nur wenige Sekunden beträgt.

Zunächst waren diese Infrarot-Thermometer recht teuer – sind heute aber preiswert zu haben. Deshalb trifft man sie auch zunehmend in Praxen und Kliniken an. Für den Hausgebrauch werden sie ebenfalls gern eingesetzt, da sie die Prozedur des herkömmlichen Fiebermessens –vor allem bei kleinen Kindern- überflüssig machen.

Die Infrarotthermometer brauchen aufgrund ihrer Arbeitsweise keine Berührung mit dem Körper. Aus diesem Grund machen sie eine Desinfektion unnötig und sind auch dafür geeignet, schnell hintereinander bei vielen Menschen Fieber zu messen.

Der Fieber-Schnelltest

Mit einem Schnelltest, für den entsprechende Streifen erhältlich sind, kann in Sekundenschnelle ermittelt werden, ob Sie Fieber haben. Die Kunststoff-Streifen werden durch Thermochromfarbstoffe dazu gebracht, eine entsprechende Anzeige zu aktivieren, wie zum Beispiel den Buchstaben „F“ bei Fieber.

Fieberthermometer kaufen

Ein neues Fieberthermometer zu kaufen, ist schnell und einfach zu erledigen. Denn diese gibt es in jeder Apotheke und auch im Internet. Allerdings sollten Sie dabei auf Qualität und eventuell auch einen namhaften Hersteller achten. Da ein solches Thermometer nur recht selten angeschafft wird, spielt der Preis eine eher untergeordnete Rolle.

Fieber bei Kindern

Wenn kleine Kinder schlapp und lustlos sind, dazu noch gerötete Wangen und glänzende Augen kommen, liegt der Verdacht nahe, dass sie Fieber haben. Dann sollte umgehend gemessen werden, damit hohes Fieber, welches auf eine erste Erkrankung hinweisen kann, sofort erkannt wird.

Die normale Körpertemperatur von Menschen liegt zwischen 36 und 37 Grad Celsius. Von Fieber wird gesprochen, wenn sie über 38 Grad ansteigt. Bis dahin sagen Experten „erhöhte Temperatur“. Da Fieber an sich keine Krankheit ist, sondern die Auswirkung davon, dass der Körper mit Krankheitserregern kämpft, ist es nur bedingt sinnvoll das Fieber allein zu bekämpfen. Deshalb gehen die meisten Eltern zum Kindearzt, wenn der Nachwuchs Fieber hat – und dort sollte man angeben können, wann das Fieber wie hoch gemessen wurde.

Bei Kleinkindern wird zu der After-Mess-Methode geraten. Denn diese ist am Genauesten. Auch Schnullerthermometer gibt es für die Kleinsten. Doch diese liefern zumeist nur ungenaue Ergebnisse, weshalb sie höchstens einen Anhaltspunkt bringen und keine genauen Diagnosen. Vor allem dann, wenn das Fieber länger anhält als ein paar Stunden, ist es angeraten, den Kinderarzt aufzusuchen.

Zumeist wird der Kinderarzt erneut Fiebermessen, aber dennoch ist es für ihn hilfreich, wenn die vorigen Werte – eventuell sogar mit Uhrzeit- vorliegen. Kursieren gerade in der Gegend Kinderkrankheiten wie die Windpocken, kann es durchaus ein Hinweis darauf sein, dass auch Ihr Kind diese übliche Krankheit eingefangen hat. Auch bei Erkältungen ist es ähnlich – es besteht erhöhte Ansteckungsgefahr in der Schule oder im Kindergarten, und der Kinderarzt stellt ziemlich schnell fest, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein solcher Infekt ist, der zum Fieber geführt hat.

Aber natürlich ist es auch möglich, dass eine ernstzunehmende Krankheit dahintersteckt – das kann nur der Kinderarzt herausfinden. Unterstützen Sie ihn mit möglichst genauen Messungen.

Was tun bei einem zerbrochenen Fieberthermometer

Die herkömmlichen Fieberthermometer, die nicht wie die Digitalen durch eine Kunststoffhülle geschützt sind, können relativ leicht zu Bruch gehen, denn sie bestehen aus Glas. Aus diesem Grund sind auch die mit Quecksilber gefüllten Exemplare früherer Zeit verboten worden, denn das Quecksilber schickt erst dann seine giftigen Dämpfe in die Atemluft, wenn es an dieselbe kommt und nicht mehr im Glaskörper verschlossen ist.

Die heutigen Glasthermometer sind mit einer Legierung aus Gallium, Zinn und Indium gefüllt. Diese Stoffe sind ungiftig. Daher ist es auch nicht schlimm, wenn sie an die Luft gelangen und aus dem Thermometer fließen. Ein solches Thermometer kann also im Hausmüll entsorgt werden. Achten Sie im Fall eines Bruchs darauf, dass Sie sich nicht an den Glasscherben verletzten und kehren Sie diese vorsichtig auf. Die Flüssigkeit kann am besten mit dem Staubsauger entfernt werden, da die Zinnanteile beim aufwischen mit einem Tuch dunkle Flecken hinterlassen. Allerdings lassen sich diese auch mit haushaltsüblichen Reinigern wieder entfernen.

Was ist besser: analog oder digital?

Das kann man so pauschal nicht beantworten. Tests haben gezeigt, dass bei beiden Arten Modelle sehr genau sind, andere weniger zu empfehlen wären. Die Preise variieren, es gibt Fieberthermometer ab ungefähr 4 Euro, und wie die Stiftung Warentest bei einem Test ausgeführt hat, geht dieses sogar sehr genau. Das teuerste Gerät in diesem Test war eines für fast 70 Euro – und lieferte mangelhafte Ergebnisse. Also kann man hier nicht nach dem Preis gehen.

Ob man beim Kauf lieber zu digital oder zu analog greift, ist eine Frage der persönlichen Entscheidung. Beides hat Vor-und Nachteile – wobei das vielfach gebrauchte Argument des giftigen Quecksilbers keine Rolle mehr spielt, seit analoge Thermometer auch nicht mehr mit Quecksilber für die Anzeige gefüllt sind.